Smaragd Schmuckstein – grünes Kronjuwel und heiliger Stein der Alten

Der Smaragd gilt seit Menschengedenken als einer der kostbarsten Edelsteine.

Er gilt wegen seiner Seltenheit als besonders wertvoller Schmuckstein und ist dank seiner intensiven und einzigartigen tiefgrünen Farben von jeher besonders begehrt und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Der Edelstein, der wie der Aquamarin zur Mineralfamilie Beryll gehört, war schon zur Zeit der ägyptischen Pharaonen ein beliebtes Statussymbol. Der Smaragd wurde in alten Zeiten als Kultstein verehrt.

Sein Name stammt höchstwahrscheinlich vom griechischen Wort „Smaragdos“, was so viel bedeutet wie „glänzender Stein“. Ähnlich wie beim Rubin oder Saphir wurde dieser Name vor den mineralogischen Forschungen des 18. Jahrhunderts für alle grünen Edelsteine verwendet.

Im Alten Rom und Griechenland genauso geschätzt wie Diamanten, galten Smaragde als farbgebende Steine für die Natur mit all ihren Pflanzen und Gewächsen. Außerdem gilt er schon immer als Stein der Liebe und Beständigkeit. Auch die Alten Ägypter liebten Smaragde. Besonders Kleopatra schmückte und verjüngte sich mit den grünen Edelsteinen, glaubte sie doch, in ihnen wohne die Schönheit der Venus. Darüber hinaus verehrten auch die Inkas und Atzteken den Smaragd Schmuckstein als heiligen Stein.

Von vielen Kulturen der Erde werden Smaragde als besonders wertvolle Edelsteine und Schmucksteine geschätzt. Smaragde gehören mit ihrer leuchtenden grünen Farbe zu den wertvollsten Schmucksteinen der Welt. Der Smaragd Schmuckstein steht daher Rubinen und Diamanten kaum an Wert nach. Vor allem brasilianische Smaragde können in ihren besonders kräftigen Grünen Varietäten höhere Preise als ein gleich großer Diamant erzielen.

Smaragd Mineralklasse und Eigenschaften

Der Smaragd Schmuckstein gehört zur Mineralfamilie der Berylle (altgriechisch „beryllos“: blau-grüner Stein). Die Berylle werden aufgrund ihrer begehrten Edelsteinvarietäten als „Mutter der Edelsteine“ bezeichnet. Zu dieser Gruppe zählen auch der Aquamarin, Morganit, Goshenit, Bixbit, Heliodor und der Gelbe Beryll.

Der Smaragd Schmuckstein erhält seine Farbe durch Spuren von Chrom, Vanadium und Eisen. Diese Metallbestandteile bewirken im Smaragd durch unterschiedliche Konzentration eine faszinierende Farbpalette von Hell- bis Tiefgrün mit unterschiedlichen Schattierungen von Blau, Grau und Gelb.

Geschichte des Smaragds

Der Name Smaragd stammt von verschiedenen antiken Sprachen (lat. smaragdus; griech. smaragdos) ab. Die Übersetzung lautet immer so viel wie glänzender/blitzender Stein. Bereits 1300 Jahre v. Chr. wurden Smaragde in Ägypten abgebaut. Aber erst im Jahr 1816 wurden die ägyptischen Smaragdminen von dem Mineralogen Frédéric Cailliaud wiederentdeckt. Auch in Österreich wurden Smaragde gefunden.

Kleopatra, die letzte Pharaonin Ägyptens, war besonders begeistert von Smaragd Schmucksteinen. So schmückte sie sich selbst mit üppigem Smaragdschmuck, nutze die Edelsteine für Dekorationen und ließ sogar ihr Bild in Smaragde eingravieren. Smaragde waren patriotische Symbole für nationalen Stolz der alten Ägypter. Seither werden Smaragde immer wieder mit Fruchtbarkeit, Unsterblichkeit, Verjüngung und ewigem Frühling assoziiert. 

Wissenswertes über Smaragd

Mineralklasse

Smaragd ist eine Varietät des Silikat-Minerals Beryll

Farbe

Alle Grüntöne von hellgrün bis dunkelgrün

Transparenz

durchsichtig bis undurchsichtig

Glanz

glasartig

Vorkommen

Smaragd Vorkommen gibt es in Brasilien, Rußland, Indien, Kolumbien, Mosambik, Österreich

Organwirkung

Atemwege, Herz, Leber, Nieren, Thymusdrüse

Anwendung als Heilstein

auf dem Körper auflegen oder unter das Kopfkissen, legen. Am Körper tragen: in der Hosentasche, als Amulett, zur Meditation verwenden

Sternzeichen Zuordnung

Geburtsstein Widder, Löwe, Stier, Zwillinge, Krebs, Waage

Chakra Zuordnung

Herzchakra

Pflege

Smaragd sollte man im kalten Wasser reinigen, in der Morgensonne aufladen